All CoolEin aktiver Parkour zur Förderung
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| Das Jugendzentrum „papperlapapp“ beschäftigt sich bereits seit mehreren Jahren mit dem Thema „Alkohol und Jugendliche“ und mit der Frage, wie eine effektive Prävention exzessiven Konsums realistisch und jugendgerecht gehandhabt werden kann. Aus dem mittlerweise abgeschlossenen Projekt „AHA – Alternative Happy Hours“, ist im Jahr 2009 in Zusammenarbeit mit dem Forum Prävention der aktive Parkour "All Cool" zum Thema Alkohol entstanden. |
Die Durchführung dieses Präventionsprojektes, welches sich an SchülerInnen Bozens von der 3. Mittelschule bis zur 5. Oberschule richtet, erstreckt sich auf 3 Stunden am Vormittag und wird in den Räumlichkeiten des PiPPO durchgeführt. | ||
| Das Projekt wird von einem erfahrenen Team bestehend aus einer Sozialpädagogin und einem Sozialpädagogen geleitet und teilt sich in folgende Bereiche auf: | |||
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EinstiegNach einer anfänglichen Begrüßungsrunde werden den Jugendlichen zwei anonyme Fragebögen ausgeteilt. Der erste soll die SchülerInnen mit ihrem realen Wissensstand zum Thema „Alkohol“ konfrontieren, der zweite ermöglicht einen Einblick in ihr Ausgeh– und Konsumverhalten. Die Fragebögen wurden in Zusammenarbeit mit dem „Forum Suchtprävention“ ausgearbeitet, der Fragebogen zum Ausgeh- und Konsumverhalten wird zusammen mit Dr. Wolfgang Hainz vom Forum Prävention analysiert und ausgewertet. |
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TheorieNach diesem Einstieg erfolgt eine Führung durch den theoretischen Teil des Alkoholparkours, der sich mit allem Wissenswerten zum Thema Alkohol befasst: Informationen zur Substanz, Wirkungen, Risiken, Gefahren, Gesetzeslage, Umgang mit betrunkenen FreundInnen usw. Der angewandte pädagogische Ansatz ist dabei nicht abstinenzorientiert, sondern basiert auf dem Dialog mit den Jugendlichen und setzt sich einen selbstreflektierten und verantwortungsbewussten Umgang mit dem Genussmittel Alkohol zum Ziel. |
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PraxisDer anschließende praktische Teil beginnt mit einer Diskussion zum Thema „Rausch und Risiko“, bei der die Jugendlichen zur Reflektion auch substanz-unabhängiger Rauschzustände angeregt werden. Im Anschluss können die Jugendlichen einen Geschicklichkeitsparkour unter Verwendung einer sogenannten Rauschbrille durchlaufen. Die Rauschbrille simuliert einen alkoholisierten Zustand, der das Absolvieren des Parcours erschwert und den Jugendlichen die durch exzessiven Alkoholkonsum bedingten und im theoretischen Teil besprochenen Einschränkungen ihrer Sinne und Fähigkeiten konkret aufzeigt. |
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AbschlussIn der letzten Phase des Parkours werden die anfangs verteilten Fragebögen besprochen und das Feedback der Jugendlichen und anwesenden ProfessorInnen zum Vormittag eingefangen. Abschließend erfolgt eine Verkostung der im PIPPO erhältlichen analkoholischen Getränke des fairen Handels, die den Schüler/Innen Alternativen zu den üblichen Drinks aufzeigen und die Verteilung von Informationsmaterial des Forum Prävention. |
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MittagessenAuf Nachfrage kann die Klasse den Vormittag in gemütlicher Atmosphäre bei einem gemeinsamen Mittagsessen im PIPPO.food (Spezialpreis für Klassen) abklingen lassen. Das Essen wird von den „Formiche“ des fairen Handels zubereitet und entspricht sowohl aus ethischer wie auch aus gesundheitstechnischer Perspektive hohen qualitativen Standards. Es stehen jeweils zwei Gerichte zur Auswahl |
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| Für Anmeldungen und weitere Informationen: Ulrike Huber, ulrike.huber@papperla.net, 0471-053853 |
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| In Zusammenarbeit mit: | ![]() |
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| Das Projekt wird gefördert von: | |||
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