Interkult
...................................................................................................................................................................![]() |
Wer bin ich?
InterKult ist ein Pilotprojekt, dass von 2008 bis 2010 vom Jugendzentrum papperlapapp in Zusammenarbeit mit dem VKE-Spielhaus im Mignone-Park organisiert wurde. |
PraxisIm Rahmen des Projektes InterKult wurden mit den Jugendlichen regelmäßig Aktionen wie z.B. "Most & Falafel" oder Ausflüge organisiert, bei denen sie sich aktiv an der Vorbereitung, Entwicklung und Umsetzung des Vorhabens beteiligten.Die Aktionen entstanden vor allem durch den Einsatz der Jugendlichen, die als Experten/Innen ihrer Lebenswelt betrachtet werden. Außerdem arbeiteten die Jugendlichen in Kleingruppen, in denen sie dazu angeregt wurden, über ihre kulturelle, soziale und ethnische Identität zu reflektieren. Diese Treffen fanden in Form moderierter Diskussionen statt, in denen die Teilnehmer ihre Meinungen, Einstellungen und Wertehaltungen einbrachten. |
![]() |
![]() |
ForschungDie Aktionen des Projektes InterKult wurden wissenschaftlich begleitet und ausgewertet.Zu Beginn (Sommer 2009) und am Ende (Sommer 2010) der praktischen Phase des Projektes wurden unter Anleitung von Manfred Zentner vom Institut für Jugend-kulturforschung Wien, verschiedene Focus Groups durchgeführt. (Begriffserklärung: Focus Groups stellen eine Forschungsmethode zur qualitativen Erhebung von Einstellungen und Erfahrungen mit einem bestimmten Konzept, Produkt o.Ä. dar) |
Themen waren dabei Interkulturalität unter Jugendlichen und interkulturelle Jugendarbeit in Südtirol befragt. Die durchaus interessanten Ergebnisse der Befragung werden in der Dokumentation zu lesen sein, die im Jahr 2012 publiziert wird (siehe unten).
DokumentationDer Bedarf an Interkultureller Jugendarbeit in Südtirol steigt in zunehmendem Maße parallel zu den Fragen nach dem "Wie?" unter den Menschen, die in direktem Kontakt mit den Jugendlichen stehen- die JugendarbeiterInnen.Das Jugendzentrum papperlapapp hat es sich zum Auftrag gemacht, einen Beitrag zu diesem, derzeit vielfach diskutierten Arbeitsfeld der Offenen Jugendarbeit zu leisten. |
![]() |
Diese möchte JugendarbeiterInnen im Speziellen und ArbeiterInnen anderer pädagogischer Arbeitsfelder im Allgemeinen, Einblick in das Pilotprojekt InterKult geben. Darüberhinaus werden weitere Projekte vorgestellt, welche in der aktuellen Landschaft interkultureller Jugendarbeit in Südtirol beispielhaft waren bzw. sind. Zudem wird der Begriff der Kultur, der Identität und der Interkulturalität Jugendlicher kontrovers diskutiert.
Die Publikation der Dokumentation ist im Jahr 2012 geplant.
Für weitere Informationen:
Pädagogische Leiterin Lauretta Rudat und verantwortlicher Projektmitarbeiter Manuel Oberkalmsteiner
Aktionen im Überblick
September 2009: |
"Most & Falafel" am 24.09.09 im papperlapapp: Auf spielerische Art wurden Vorschläge und Ideen für konkrete Aktionen von den Jugendlichen gesammelt. Es wurden dazu italienische, südtirolerische und ausländische Imbisse angeboten. Siehe dazu auch die Fotos aus der Fotogallerie |
November 2009: |
„Törggelen“ am 26.11.09 im VKE: Ziel dieser Aktion war es zum Einen, vielschichtige Interaktionen zwischen den Jugendlichen zu fördern. Zum Anderen sollten die Jugendlichen zu einer Reflektion über das Törggelen angeregt werden. Etwa 30 Jugendliche haben daran teilgenommen. Theater im VKE: 11 Jugendliche haben an der Gestaltung eines Bühnenstückes von Einwanderern aus Nordafrika gearbeitet. Das Theaterstück wurde Eltern, Kindern und Jugendarbeitern an Helloween präsentiert. |
Dezember 2009: |
"Chill out“ am 17.12.09 im papperlapapp: 34 Jugendlichen wurden Musikinstrumente aus aller Welt zur Verfügung gestellt, die von dem Kulturverein „Musical Bus“ angemietet wurden. Zusätzlich wurde interethnisches Essen in einer feierlichen und lockeren Atmosphäre angeboten. Videoworkshop mit Filmschule Zelig, Dezember 2009: in Zusammenarbeit mit der Filmschule Zelig, erprobten 10 Jugendlichen den Umgang mit Filmtechnik und erlernten diesen anhand eines Kurzfilmes. Die Ergebnisse wurden an einem Filmabend präsentiert. |
Januar 2010: |
„Slitatta al chiaro di luna” in Obereggen am 09.02.10: 7 Jugendliche wurden bis Obereggen begleitet. Es wurde gerodelt und zusammen gegessen. Viele Jungen haben zum ersten Mal Schnee gesehen und haben das erste Mal auf einem Schlitten gerodelt. |
Februar 2010: |
Papper.Lounge für Heimschüler im papperlapapp am 03.02.10: die Veranstaltung wurde mit Studenten der verschiedenen deutschsprachigen Bozner Schülerheimen organisiert. Es wurde gemeinsam ein Dessert vorbereitet, gegessen und gechillt, eine junge Musikband „Strange View“ begleitete den Abend. Rund 50 Jugendliche verschiedener Kulturen besuchten die Aktion. In diesem Rahmen konnten sie über das gemütliche Beisammensein miteinander in Kontakt treten. |
März 2010: |
Graffiti Workshop im papperlapapp von 20.03.10 bis 27.03.10: 10 Jugendliche haben gemeinsam eine Graffitiwand im Spielsaal des Treffs gesprüht. Begleitet wurden sie dabei von zwei Experten und 2 Jugendarbeitern. Zentrales Thema des Graffiti-Werkes war Interkulturalität. |
April 2010 |
Ausflug ins Dietenheimmuseum am 23.04.10: Aufgrund fehlenden Interesses der Jugendlichen an der Aktion, konnte diese leider nicht durchgeführt werden. Das Volkskundemuseum ist eines der schönsten Freilichtmuseen Europas. Ziel des Besuches wäre es gewesen, Jugendliche die Geschichte des Südtirols erleben zu lassen und sie zu einer aktiven Auseinandersetzung damit anzuregen. |
Mai 2010 |
Fussballturnier am 20.05.10 im papperlapapp: Rund 40 Jugendliche fanden sich am Sportplatz des Jugendzentrums ein, um sich im Fussball herauszufordern. Einige Mannschaften setzten sich aus italienisch- und deutschsprachigen Jugendlichen sowie jungen Migranten zusammen. Siehe dazu auch die Bilder aus der Fotogallerie. |
Juni 2010: |
Abschluss-Grillfeier am 10.06.2010: Zum gemeinsamen Grillen und Spielen trafen sich rund 20 Jugendliche unterschiedlichster Kulturen und Sprachzugehörigkeiten im Innenhof des Jugendzentrums. Eine Fotoausstellung der vergangenen Aktionen des Projektes, sowie eine Art "Weltkarte", auf der jeder Jugendliche seine eigens definierte Heimat markieren konnte, bildeten den Rahmen für einen Abschluss der Aktionen von InterKult. |
Das Projekt wird finanziert von:
Autonome Provinz Bozen, Amt für Jugendarbeit und Servizio giovani
Betrieb für Sozialdienste Bozen (bis 2009)
Autonome Provinz Bozen, Amt für Familie, Frau und Jugend
Stiftung Südtiroler Sparkasse
Aspiag (Despar)
Stadt Bozen, Amt für Familie, Frau und Jugend
Autonome Provinz Bozen, Amt für Jugendarbeit und Servizio giovani
Betrieb für Sozialdienste Bozen (bis 2009)
Autonome Provinz Bozen, Amt für Familie, Frau und Jugend
Stiftung Südtiroler Sparkasse
Aspiag (Despar)
Stadt Bozen, Amt für Familie, Frau und Jugend
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |










